Verpackung – Dimensionierung

Es ist klar, man kann nicht für jede Teilegröße eine genau passende Verpackung vorhalten. Andererseits gibt es schon krasse Fälle:

Bild 1 – Verpackung für 2 Scheinwerferleuchten fürs Auto

Der Karton war etwa 250 x 200 x 160 mm3 (innen), die beiden Teile des Inhalts jeweils 50 x 35 x 35 mm3.

Bild 2: Verpackung für Kaffee

Der Karton für den Kaffee war 350 x 250 x 190 mm3, 1 Lage Bubblefolie darüber.

Wenn man bedenkt, dass jede Verpackung nur 1x genutzt werden darf und dann beim Kunden im Altpapier landet, ist das auch aus Umwelt-Gesichtspunkten eine riesige Verschwendung.

Von daher wäre eine etwas breitere Produktauswahl an Kartonagen beim Versender wünschenswert. Vor allem kosten größere Verpackungen auch mehr als kleinere. Hinzu kommt das Füllmaterial, das gibt es auch nicht gratis. Also auch für den Versender von Vorteil, wenn das Spektrum etwas breiter angelegt ist. Der Nachteil dazu: etwas mehr Lagerplatzbedarf und Lagerkosten.

Da die Lieferzeiten der Kartonagehersteller zwischen 4 und 6 Wochen liegen und der Verbrauch nicht exakt vorausberechnet werden kann, ist eine Lagerhaltung jedoch ohnehin unausweichlich.

Eine geringere Anzahl kleinerer Verpackungsgrößen ließe sich da ohne Schwierigkeiten unterbringen, eben für Kleinmengen. Sollte es bei dem Versender viele Kleinsendungen geben, lohnt es sich erst recht.

Wäre mal eine Überlegung wert.

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